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Sommerbüchermeile mit vielen Besuchern

Und das ist sie auch schon wieder Geschichte – unsere Büchermeile Nr. 56 vom 13. August liegt hinter uns. Und obwohl die Rahmenbedingungen stets gleich sind bei dieser Aktion, so ist doch keine Meile wie die andere.

Irgendetwas ist ja immer.

So gab es zwar gutes Wetter und viele Besucher, doch die Arbeit in der Vor- und Nachbearbeitung verteilte sich auf wenige Schultern. Zu wenig, so dass die vorhandenen Schultern mehr wuppen mussten.

Dann waren die Blechkassen verschwunden und ließen sich nicht auftreiben. Stefan fand dann im Turmschrank noch gut versteckt zwei Reservekassen ohne Schlüssel – gottseidank passten seine privaten Schlüssel.

Dominik bewies zudem gutes Timing und verletzte sich noch vor der Büchermeile an der Hand, so dass sein Opa den Trecker fahren musste und auch selbst noch Bücher schleppte. Ein anderer zugesagter Helfer verschlief seinen Termin – und entschuldigte sich später dafür. Alles gut, so etwas passiert, ist in der Summe aber ärgerlich.

Bei der Meile selbst war aber alles ok. Die Küchenmannschaft hatte alles im Griff, die Besatzung an der Kasse war dem Besucheransturm gewachsen. Dabei sah es büchermäßig recht leer aus beim Start, hatten wir doch recht viele alte Bücher entsorgt neulich.

Doch auf unsere Besucher ist Verlass. Sie kamen in Strömen und brachten Bücher über Bücher, so dass der freie Platz zwei Stunden später aussah als hätte ein Bücherlaster seine Ladung verloren.

Es machte richtig Spaß, den Leuten beim Stöbern zuzuschauen, selbst ein Schwätzchen zu halten oder beim Kaffee zu plaudern. Ob die Menge an Leuten am guten Wetter lag, oder an den  zeitgleich stattfindenden Aktionen „Blaulichttag auf dem umgebauten Hallenbadparkplatz“ und „Flohmarkt in der Fußgängerzone“ – wer weiß.

Vielleicht haben auch unsere neuen Hartschaum-Dauerplakate einen Anteil daran. Denn zum ersten Mal musste ich nach Regengüssen nicht alle Plakate abfahren und sie mit Tapetenkleister nachkleben – sie hielten einfach dem oft vorhandenen Regen stand. Definitiv ein Vorteil.

So bedanke ich mich gerne bei allen Helfern, die mithalfen, 360kg Bücher zu verkaufen. Sei es bei der Vorbereitung Wochen vorher, am Freitag-Aufbautag, bei der Meile selbst und bei den Aktionen danach. Ein  Gemeindesaal reinigt sich nicht von selbst und auch Stühle tragen sich nicht von allein. Mehr Bücher werden zurückgetragen als hingebracht, Altpapier und unverkaufbare Ware muss entsorgt werden. Aufgehängte Plakate müssen abgenommen und für die nächste Meile vorbereitet werden. Bierzeltgarnituren wollen getragen werden. Und und und. Und das verteilte sich auf folgende Schulterinhaber, und dafür bin ich sehr dankbar:

Vanessa, Dominik, Ernst, Holger, ein anderer Holger mit seinem Patrick, Julian, Viktor, Stefan, Claudia, Sabine mit Angelo, Kiki, Frank, Sandra, Werner, Anna, Viola und Raffael.

Und wenn es allen etwas Spaß gemacht hat ist mein persönliches Ziel erreicht. ;)

- Gero Grübler -