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Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. ( 2. Korinther 12, 9)

Es fällt uns nicht leicht, unsere Schwächen vor anderen und vor uns selbst einzugestehen. Schwächen sind doch peinlich. Schwächen machen uns angreifbar. Für die Schule, den Sport  und die berufliche Entwicklung sind sie nicht gut. So glauben wir. Sehen wir  jedoch mal genauer hin, dann entdecken wir: Wenn wir ehrlich sind und unsere Fehler und Schwächen zugeben, dann verändert sich so manches zum Guten hin. Gestehen wir z. B. unseren Kindern gegenüber Fehler u. Schwächen ein, so untergräbt das nicht gleich unsere Autorität es macht eher unsere Verantwortung und Sorge deutlicher. Das gleiche gilt gegenüber unseren Mitmenschen. Es öffnet meistens Räume für Ehrlichkeit und ermöglicht so den Abbau von Spannungen und Stress untereinander. Wie hat doch Wolf Biermann gesungen? „Die allzu stark sind, brechen.“ Wir sehen es seit einiger Zeit  in der Politik. Dabei machen Schwächen doch menschlich und sie lassen uns die Fähigkeiten und Stärken der anderen besser erkennen. Insbesondere aber Gottes Stärke. Wenn ich alles kann oder meine alles zu können, brauche ich keinen, auch Gott nicht! Den kann ich dann ebenfalls in Frage stellen. So wie es kürzlich der Zeitgenosse M. aus D. in der „HAZ“ tat: Er schreibt u. a.  „Es weiß doch jeder, der klar bei Verstand ist, dass es Gott nicht gibt! Dieser von Menschen erdachte Gott, den eine machtbesessene menschenfeindliche Religions-Industrie benutzt, um die Vorherrschaft auf diesem Planeten zu erlangen!“  Lieber Schreiber: „Gott ist die Liebe!“ Das haben schon viele Menschen erfahren.
Vielleicht hat er  noch nicht gemerkt, dass wir alle die Liebe Gottes  und die Liebe von Menschen brauchen. Auch bei uns hier im CVJM Sarstedt. Wir müssen uns und den anderen deshalb nichts vormachen. Je ehrlicher wir sind, desto stärker werden wir. Denn so hat auch Gott die Möglichkeit, in uns und durch uns etwas  zu bewirken. Sei es groß oder klein und das wollen wir doch! Oder haben wir andere Ziele im CVJM  und vielleicht auch in unserem Leben?  

Gott des Friedens, wir bitten dich: Banne den Geist der Zwietracht und der Unversöhnlichkeit, den Geist der Rechthaberei und der Herrschsucht. Lass uns lernen zu hören  - auf dich und aufeinander. Lass uns nicht gleich tödlich beleidigt sein, wenn etwas nicht nach unserer Mütze läuft. Erleuchte uns, dass wir deinen Willen erkennen, und gib uns Mut, ihn zu tun. Hilf uns Gott, zu unseren Schwächen zu stehen. Deine Kraft sei in uns mächtig, und meine Schwachheit stärke mich in der Demut.  -Amen-

-Wero-